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Foster – Folge 4, Todeshochzeit

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Foster konnte gerettet werden, da der verwandelte Pauli ihn im Auftrag der Stimmen am Leben gehalten hat, und wacht im Krankenhaus auf. Seit Wochen wird er dort von seinem Vorgesetzten Wolf verhört, der Foster suspendiert hat.

Da Nolan keine andere Möglichkeit mehr sieht, holt er zusammen mit Kyle Jones Foster aus dem Krankenhaus. Dafür muss er nicht nur eine Krankenschwester niederschlagen, sondern auch Sergeant Murray, der Foster bewacht.
Die drei Männer fliehen danach zu Sniffer, wo sie sicher sind, worüber der Hacker ganz und gar nicht erfreut ist, zumal Foster auch schon wieder einen neuen Auftrag für ihn hat. Sniffer soll den letzten Aufenthaltsort des getöteten Parker herausfinden.

Minister Gregory O’Neal ist durch eine Todeshochzeit, in der sein Freund Robert von ihm getötet wird, eine Verbindung mit einem der befreiten Todesfürsten eingegangen. Aufgrund seiner langsamen Verwandlung, tötet er die US-Senatorin Sally Disalle, die er in ihrem Hotelzimmer zerfleischt.

Nach der Auffindung der Leiche verhören Wolf und Detective Reese Minister O’Neal, da sie herausgefunden haben, dass O’Neal zur fraglichen Tatzeit in Sallys Hotel gewesen ist. Da der Minister mit Wolf unter vier Augen sprechen will, schickt Wolf den Detective aus der Wohnung.

Bei dem Gespräch entpuppt sich Wolf als Anhänger des Dämons Sebul, der dem Minister ein Alibi besorgt, damit O’Neal nicht weiter zu den Verdächtigen gehört. Dieses Alibi soll Detective Reese nach dem Gespräch zwischen O’Neal und Wolf überprüfen.

Sniffer hat den letzten Aufenthaltsort von Parker herausgefunden. Dort angekommen, werden Foster, Jones und Nolan mit einem Mann namens Rogers konfrontiert, der mit Parker zusammengearbeitet und zusammen mit ihm den Anschlag auf Blake geplant hat.

Rogers ist der Enkel von Dean Rogers, der in den 1940er Jahren zusammen mit Parker in die USA gegangen ist, um auf den Jungen aufzupassen. Er wurde mit den Jahren zur Vertrauensperson von Parker.
Schließlich floh Rogers mit Parker, weil er nicht mehr mit ansehen konnte, wie die Amis diverse Versuche an den Jungen durchführten.

Vor seinem Tod gründete Dean Rogers mit den Erben der sterbenden Sonne einen Geheimbund.
Nach dem Tod von Rogers wurde dessen Sohn der Anführer der Erben. Doch mit der Zeit wollten die Erben die Macht des Dämons beherrschen und Sebul konnte sich dadurch aus dem Stein befreien. Um vor der Rache des Dämons sicher zu sein, wurden die Erben der sterbenden Sonne zu Anhängern Sebuls.

Als die Erben versuchten Parker und Rogers Sohn zu töten, flohen die beiden Männer. Parker tauchte unter.
Rogers dagegen lieferte sich selbst dem Geheimdienst aus und wurde schließlich Leiter der in den 1940er Jahren gegründeten Spezialabteilung, die Jahrzehnte später aufgelöst wurde, der auch Rogers, der Enkel von Dean Rogers angehört hat.

Nach dem Gespräch mit Rogers schmieden Nolan und Foster einen Plan. Um das Vertrauen von Wolf zurück zu gewinnen, ‚verrät‘ Nolan Rogers und Foster, die verhaftet werden.

Daraufhin beauftragt Wolf Nolan, sich um den Mordfall Sally Disalle zu kümmern. Auf der Liste der Verdächtigen stehen zwölf Namen. Doch da Minister O’Neal ein Alibi hat, will Wolf nicht, dass der Minister beschattet wird, was Nolan stutzig macht. So findet Nolan schließlich heraus, dass das Alibi des Ministers nicht stimmt. Über Foster lässt er den Minister durch den Hacker Sniffer überwachen.

Währenddessen hat der Todesfürst Gregory O’Neal seine Freundin Jessica, die Tochter von Marsha Blake als seinen Paladin ausgesucht. Und will sie in seinesgleichen verwandeln.

Durch Sniffer weiß Nolan, dass sich der Minister in der Covern Street aufhält. Da Nolan für Foster ein Gerät zurückgelassen hat, mit dem er den Polizeifunk mithören kann, fällt ihm plötzlich ein, dass in der Covern Street Jessica wohnt, die Tochter von Marsha Blake.

Mithilfe von Sergeant Murray verständigt Nolan. Der kommt noch rechtzeitig, um Jessica vor O’Neal zu retten. Er kann das Monster, in dass sich der Minister verwandelt hat, mit dem Bruchstück des Schwertes töten. Dabei kommt Nolan allerdings ums Leben.

Nach der Rettung von Jessica, rekrutiert Rogers Foster und Jones für die ehemalige Spezialabteilung, die von der britischen Regierung reaktiviert wurde.

Die Folge „Todeshochzeit“ spielt vier Wochen nach den Ereignissen von „Die Pforte zur Verdammnis“. Leider wird nicht geklärt, was aus dem verwandelten Pauli geworden ist. Außerdem tauchen in der vierten Folge auch einige Ungereimtheiten auf. Denn darin wird u. a. Dean Rogers als Leiter der Spezialeinheit bezeichnet, die den Dämon Sebul 1944 in dem Kloster bekämpften. Doch dies war Dorian Blunt. Und Blunt war es auch, der den Stein, indem der Dämon gefangen war, stahl. Und nicht Dean Rogers Sohn oder Parker (siehe Folge 1).

Hinzu kommt, dass auch das Ende von „Todeshochzeit“ nicht ganz stimmig und von zu vielen Zufällen durchdrungen ist. Foster, der im Gefängnis ist, muss sich darauf verlassen, dass Sergeant Murray (der ein Informant von Wolf ist, Foster nicht leiden kann, und von Nolan im Krankenhaus niedergeschlagen wurde) tatsächlich Nolan verständigt.

Hinzu muss ich mir als Hörer der vieren Folge die Fragen stellen, ob auf den britischen Briefkasten tatsächlich die Etagen der Mieter stehen? Und warum Nolan nicht Kyle Jones verständigt, um ihm zu helfen?

Etwas nervig wird auch Kyle Jones, der als Okkultist und Dämonologe nach rationalen Erklärungen und Beweisen sucht, und Wörter wie Telekinese und Telepathie benutzt. Das sind aber Begriffe aus der Parapsychologie.
Sind dem Autor der Hörspielserie „Foster“ die Unterschiede zwischen Okkultist, Dämonologe und Parapsychologe nicht bekannt? Dies sollte aber schon der Fall sein.

Die Frage, die man sich am Ende von Folge 4 zudem stellen muss, ist, ob sich die verletzte Jessica, die von dem Todesfürsten O’Neal gebissen wurde, sich mit der Zeit ebenfalls verwandeln wird.

Fazit zum ersten Buch von „Foster“.

Die Serie „Foster“ ist nicht in Staffeln, sondern in Büchern unterteilt. Mit den ersten vier Folgen der Hörspielserie wurde das erste Buch mit den Abenteuern von Foster abgeschlossen.

Im Großen und Ganzen können die ersten vier Folgen von „Foster“ überzeugen. Hinzu kommt, dass die Hörspielserie noch genügend Potential für viele weiteren Folgen besitzt. Denn schließlich müssen noch die übrigen Todesfürsten ausfindig gemacht und vernichtet, die Anhänger des Dämons Sebul bekämpft, und der Dämon selbst zur Strecke gebracht werden.

Nichtsdestotrotz hat „Foster“ mit einigen Ungereimtheiten, Unglaubwürdigkeiten und Zufällen zu kämpfen, die durchaus hätten vermieden werden können.

Foster
Folge 4: Todeshochzeit
Story, Buch und Regie: Oliver Döring
Sprecher
Thomas Nero Wolff als Foster
Hans-Georg Panczak als Nolan
Lutz Riedel als Wolf
Gerrit Schmidt-Foß als Kyle Jones
Asad Schwarze als Sniffer
Antje von der Ahe als Jessica (Jazz)
Frank Schaff-Langhans als Rogers
Dietmar Wunder als Gregory O’Neal
Wolfgang Wagner als Robert
Natascha Geissler als Sally
Label: Imaga
Laufzeit: 62 Minuten
Veröffentlichungstermin: 12. August 2016
Ingo Löchel
Über Ingo Löchel (125 Artikel)
Ingo Löchel wurde 1968 in Köln geboren. Im Alter von 10 Jahren begann er Fantasy- und Horror-Romane sowie Heftromanserien wie „Mythor“, „John Sinclair“ und „Tony Ballard“ zu lesen. Seit dieser Zeit zählen u. a. Autoren wie Robert E. Howard, H. P. Lovecraft, Clark Ashton Smith, Michael Moorcock, Karl Edward Wagner und Dean R. Koontz zu seinen Lieblingsautoren. Etwas später kam er durch Mickey Spilane, Colin Forbes, Jack Higgins und Robert Ludlum auch mit dem Krimi- und Thriller-Genre in Berührung. 2001 erschienen die beiden Anthologien „Tod eines Satanisten - Dunkle Stunden“ (VirPriV Verlag) und „Jenseits des Happy Ends" (Go–BeJot Verlag), in denen zum ersten Mal Kurzgeschichten von ihm veröffentlicht wurden. Danach folgten weitere Veröffentlichungen u. a. im Abendstern Verlag, im Adina-Online Verlag und im Wortwelten Verlag sowie die Veröffentlichung seiner ersten beiden Romane im Adina-Online Verlag. Neben seinen Kurzgeschichten und Romanen schrieb er auch Artikel und Essays für das Magazin „Omicron“ sowie für die Literaturzeitschrift „Wortwelten“. Seit 2007 ist er Redakteur des Online-Magazins „Zauberspiegel“. 2012 schuf Ingo Löchel nach der Fantasy-Serie "Der letzte König von Atlantis“, den Horror-Serien „Frank Bauer“, „Frederik Darkstone“ und „Erben des Blutes“, die Horror-Western-Serie „Dead City“, die seit Juli 2015 im Elvea Verlag erscheint. Im Juli 2015 startete zudem seine Horror-Serie "Frederik Darkstone" im Verlag Beyond Affinity. Im Oktober 2015 folgt die Horror-Serie "Erben des Blutes", die ebenfalls im Verlag Beyond Affinity veröffentlicht wird.
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