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Foster – Folge 3, Die Pforte zur Verdammnis

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Foster kontaktiert Kyle Jones, einen Experten des Okkulten, der an der Uni lehrt, ihn bei seinen Ermittlungen zu helfen. Als Jones im Auftrag von Foster in Ossaris Buchladen nach weiteren Informationen über den Dämon Sebul sucht, wird er dort in einigen Büchern fündig. Doch Sergeant Mannings, der Jones beschützen soll, entpuppt sich als Diener von Sebul. Er legt im Laden Feuer und vernichtet so die Bücher. Bevor Mannings Jones töten kann, erschießt der Okkultist den Polizisten.

Währenddessen verübt Xavier Parker einen Anschlag auf den Minister William Blake, der aber scheitert.
Beim Verhör, dass von Foster geführt wird, ist Parker wenig kooperativ, da er glaubt, dass der Polizist zu den Anhängern des Dämons gehört. Doch während des Verhörs taut Parker etwas auf, will aber allein mit Foster sprechen. Ohne das Mikrofone und anderen Tricks eingesetzt werden.

Bei dem zweiten Verhör ist Kyle Jones dabei. Doch obwohl ihnen Parker alles erzählt, glauben ihm Foster und Jones kein Wort. Erst als Parker seine Kräfte einsetzt, kann er Foster überzeugen, mit ihm zusammen zur Insel zu fliegen, und Blake Mithilfe eines Splitters des Schwertes, das einst den Dämon verletzt hat, zu töten, und so den Dämon aus seiner sterblichen Hülle zu verbannen, um das Ritual zu verhindern, dass das Ende der Welt einleiten könnte.

William und Marsha Blake, die Emily unter Drogen gesetzt haben, fliegen zur aufgetauchten Insel, dem Amagos, wo sie Emily opfern wollen, um zwei Tore zur Hölle zu öffnen.
Dort soll der verwandelte Pauli, im Auftrag der Stimmen, die sich als Stimmen von Lichtwesen entpuppen, zwei Steinschalen zerschmettern, um das Ritual zu verhindern.

Nachdem Sniffer Foster darüber unterrichtet hat, dass Blake mit einem Flugzeug England verlassen hat, gelingt es Foster mit Hilfe seines Vorgesetzten Nolan, ein Flugzeug der britischen Luftwaffe zu bekommen. Zusammen mit Parker folgt er damit Blake.

Als sie den Amagos erreichen, bekommt der Pilot plötzlich den Befehl, mit der Maschine zurückzukehren. Doch Foster und Parker gelingt es, mit dem Fallschirm abzuspringen. Auf der lebenden Insel Amagos angekommen, wird Parker von einem Dämon getötet, nachdem es Blake gelungen ist, das erste der zwei Tore zu öffnen, und somit die fünf Todesfürsten zu befreien.

Foster gelingt es, bis zur Höhle vorzudringen, indem das Ritual abgehalten wird. Doch Foster hat gegen den Dämon Blake keine Chance. Erst als er Blake mit dem Splitter des Schwertes attackiert, sich die Klinge danach in sein Bein stößt (da er von Parker erfahren hat, dass der Dämon sich nicht gegen sein eigenes Blut wenden kann) und Emily erschießt, sodass das Ritual nicht beendet werden kann, gelingt es Foster den Dämon so schwer zu verletzen, dass dieser zusammen mit Marsha fliehen muss…

Auch mit der dritten Folgen „Die Pforte der Verdammnis“ erlebt die Hörspielserie „Foster“ eine weitere Steigerung, indem die Hörer wieder mit weiteren Hintergrundinformationen gefüttert wird, und in der auch einige Fragen aus den beiden vorangegangenen Folgen, mehr oder minder beantwortet werden.
So entpuppt sich William Blake tatsächlich als der Dämon, der 1944 in einem Stein gefangen wurde, und sich in den 1970er Jahren befreien konnte.

Ein kleines Manko ist die Figur des Kyle Jones, der als Experte des Okkulten doch allzu skeptisch agiert. Denn er versucht mit aller Gewalt, Gründe gegen Dämonen und ihr Wirken zu finden, was doch etwas unglaubwürdig wirkt, vor allem auch in der Hinsicht, dass Jones u. a. von einem Anhänger des Dämons Sebul beinahe umgebracht wurde.
So hat Jones so ziemlich seinen Beruf verfehlt. Er hätte lieber Parapsychologe werden sollen, wenn er unerklärliche Phänomene erforschen will.

Auch sehr unglaubwürdig wirken die Szenen mit Pauli, der sich auf der lebenden Insel Amagos verwandelt hat, und von den Stimmen in seinem Kopf beauftragt wird, zwei Steinschalen zu zerstören. Doch die Mächte des Guten sollten eigentlich schon vorher wissen, dass es Pauli auf die Schnelle nicht gelingen wird, dies zu bewerkstelligen.

Eine weitere Frage, die man sich stellen muss, ist, warum Parker nicht seine besonderen Kräfte gegen das Schlammwesen einsetzt, das ihn und Foster zu attackieren versucht. Stattdessen lässt er sich sang- und klanglos umbringen.

Foster
Folge 3: Die Pforte zur Verdammnis
Story, Buch und Regie: Oliver Döring
Sprecher
Thomas Nero Wolff als Foster
Hans-Georg Panczak als Nolan
Xavier Parker als Philipp Schepmann
Lutz Riedel als Wolf
Torsten Michaelis als William Blake
Liane Rudolph als Martha Blake
Luisa Wietzorek als Emily Blake
Gerrit Schmidt-Foß als Kyle Jones
Asad Schwarze als Sniffer
Matthias Haase als Pauli
Frank Schaff-Langhans als Rogers
Dietmar Wunder als O’Neal
Wolfgang Wagner als Robert
Natascha Geissler als Sally
Label: Imaga
Laufzeit: 70 Minuten
Veröffentlichungstermin: 17. Juni 2016
Ingo Löchel
Über Ingo Löchel (125 Artikel)
Ingo Löchel wurde 1968 in Köln geboren. Im Alter von 10 Jahren begann er Fantasy- und Horror-Romane sowie Heftromanserien wie „Mythor“, „John Sinclair“ und „Tony Ballard“ zu lesen. Seit dieser Zeit zählen u. a. Autoren wie Robert E. Howard, H. P. Lovecraft, Clark Ashton Smith, Michael Moorcock, Karl Edward Wagner und Dean R. Koontz zu seinen Lieblingsautoren. Etwas später kam er durch Mickey Spilane, Colin Forbes, Jack Higgins und Robert Ludlum auch mit dem Krimi- und Thriller-Genre in Berührung. 2001 erschienen die beiden Anthologien „Tod eines Satanisten - Dunkle Stunden“ (VirPriV Verlag) und „Jenseits des Happy Ends" (Go–BeJot Verlag), in denen zum ersten Mal Kurzgeschichten von ihm veröffentlicht wurden. Danach folgten weitere Veröffentlichungen u. a. im Abendstern Verlag, im Adina-Online Verlag und im Wortwelten Verlag sowie die Veröffentlichung seiner ersten beiden Romane im Adina-Online Verlag. Neben seinen Kurzgeschichten und Romanen schrieb er auch Artikel und Essays für das Magazin „Omicron“ sowie für die Literaturzeitschrift „Wortwelten“. Seit 2007 ist er Redakteur des Online-Magazins „Zauberspiegel“. 2012 schuf Ingo Löchel nach der Fantasy-Serie "Der letzte König von Atlantis“, den Horror-Serien „Frank Bauer“, „Frederik Darkstone“ und „Erben des Blutes“, die Horror-Western-Serie „Dead City“, die seit Juli 2015 im Elvea Verlag erscheint. Im Juli 2015 startete zudem seine Horror-Serie "Frederik Darkstone" im Verlag Beyond Affinity. Im Oktober 2015 folgt die Horror-Serie "Erben des Blutes", die ebenfalls im Verlag Beyond Affinity veröffentlicht wird.
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