Der Phantast

Lange haben wir uns gesträubt, überhaupt ein Bewertungssystem einzuführen. Das war hauptsächlich unserer Prämisse zu verdanken, keine Verrisse im Phantastikon zu schreiben. Es galt: Was nicht im Phantastikon steht ist für uns entweder nicht relevant, oder wir sind noch nicht dazu gekommen. Da es naturgemäß mehr schlechte als gute Bücher gibt, wollten wir nur auf die Lesenswerten hinweisen. Aber was ist unsere wirkliche Meinung dazu? Manchmal geht das aus unseren Besprechungen nicht eindeutig hervor.

Aus diesem Grund haben wir jetzt den Phantasten eingeführt, kein einfaches (und durchaus bewährtes!) Sternsystem, sondern eine klassische Dreiteilung, die allerdings die Bad Books komplett ausschließt, und jene, die wir besprechen, von noch lesbar bis hin zum Pflichtkauf unterteilen.

Darüberhinaus haben wir noch einen gesonderten Phantasten für die Klassiker übrig. Das ist zwar keine Bewertung, aber eine Auszeichnung, die nicht fehlen darf.

Wer immer schon wissen wollte, wer unser Maskottchen gezeichnet hat, dem sei gesagt: es war niemand Geringeres als Michael Liberatore, dessen Doom Metal Kid wir hier im Phantastikon ebenfalls schon besprochen haben.