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Bisher unbekannter Lovecraft-Brief aufgetaucht

Cultural Compass des Harry Ransom Centers der Universiät Texas brachte den Fund an die Öffentlichkeit

James Machin, Student in Birkbeck, Universität in London, arbeitet an seiner Abschlussarbeit über die frühe Weird Fiction (1880-1914), außerdem gibt der das Journal Faunus heraus, das Magazin der Freunde Arthur Machens.

James Machin fand den Brief in einem amerikanischen Archiv. Er ist an J.C. Henneberger gerichtet, der in den 1920ern der Herausgeber der Weird Tales war. Er ist datiert auf den 2. Februar 1924. Lovecrafts Adresse lautete zu diesem Zeitpunkt 598 Angell Street, Providence, Rhode Island. In dieses Haus war Lovecrafts Familie nach dem Tod des Großvaters 1904 gezogen. 1924 war für Lovecraft ein wichtiges Jahr, er wollte sich nach zwanzig Jahren, die er in diesen Haus lebte, davon lösen, um mit seiner künftigen Frau Sonja Haft Green sein neues Leben zu beginnen.

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Michael Perkampus

1969 im Fichtelgebirge geboren, Schriftstseller, Musiker und Übersetzer, Studium der (Experimental)Psychologie in München. 2005-2010 Moderator der Literatursendung “Seitenwind” (Winterthur, CH). Im Dezember 2014 erste Übersetzung eines Interviews mit Ligotti, was zur Gründung des Phantastikon führte (seit Januar 2015 auf einer eigenen Plattform). Besondere Vorlieben: das Unheimliche im Sinne des Surrealen, Verdrehten: der philosophische Horror.

Veröffentlichungen in mehreren Zeitschriften. VÖ als Morpheus Eisenstein: “Equipe Propheta” (1991), Das Symbolon (1995); VÖ als Michael Perkampus: “Die Geschichte des Uhrenträgers” (2007), “Guckkasten” (2011), “Entropia” (2014); Storie im IF #666: “Dorothea”.

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