Christman Gniperdoliga: Böse muss man Böses vertreiben

Wie war der Mann, der fast 1000 Menschen getötet hat? Ohne eine Horde mordlustiger Spießgesellen im Rücken, ohne eine Schlacht auf blutbesudeltem Feld zu schlagen, einfach aus kaltschnäuzigem Eigennutz heraus? Wahrscheinlich war er ein simpel gestrickter, selbstgefälliger Kerl, voller Gier auf den Besitz anderer, voller Gleichgültigkeit dem Leben außerhalb seines eigenes abscheulichen Seins gegenüber. Vermutlich … Christman Gniperdoliga: Böse muss man Böses vertreiben weiterlesen

Kiez-Killer Honka: Suff, Schmutz und Sünde

Im Film weiß Fritz Honka anfangs nichts so recht, wohin mit der Leiche. Er könnte sie in den Müllsack stecken. Nur wie? Und den dann durch das Treppenhaus wuchten? Der schmächtige Mann mit Schnauzbart und Brille starrt auf die tote Frau, entkleidet sie schließlich, trinkt seinen billigen Schnaps, schaltet den Plattenspieler ein. Adamo singt: „Es … Kiez-Killer Honka: Suff, Schmutz und Sünde weiterlesen

Herr Tau mit der Melone: Weg und immer da

Pan Tau war der nette Mann, der tänzelte, lächelte, zauberte und nicht sprach. Pan Tau war gestern. Wie der Bleistift für den Bandsalat im Kassettenrecorder. Wie Harolds Liebe zu Maude, Flokatis, Hot Pants, Mama Loo, Waterloo und mindestens zwei Kaugummiautomaten auf dem Schulweg. Pan Tau trug Melone zum Stresemann-Anzug, Stockschirm und Nelke im Knopfloch. Er … Herr Tau mit der Melone: Weg und immer da weiterlesen

Cristie, der Böse von London: Grausige Funde am 10 Rillington Place

Der junge Waliser Timothy Evans, wohnhaft 10 Rillington Place im nördlichen Teil Londons, war keine menschliche Bestie. Aber er starb als Mörder am Galgen, weil sein Nachbar John Cristie, der nur drei Jahre später, 1953, als „Frauenwürger von London“ in die Kriminalgeschichte einging, zum Zeitpunkt seiner Hinrichtung noch als ehrbarer Mann galt. Unsympathisch. Überheblich. Aber … Cristie, der Böse von London: Grausige Funde am 10 Rillington Place weiterlesen

Film Noir: Vom Sandsack, der nie das Mädchen kriegte

Bogart ist hässlich. Bogart ist schön. Er ist hart. Und irgendwo im Tiefen weich. Bogart spielt im Film Noir. Zerrissen und zynisch. Kaltschnäuzig und clever. Schnell. Auch böse. Aber vom Leben gezeichnet, wenig geläutert und trotzdem gut. Ein dreckiger Ritter. Der faire Spieler. Finster lächelnd für eine schwarz-weiße Ewigkeit. Bogart ist Bourbon. Er raucht. Flucht. … Film Noir: Vom Sandsack, der nie das Mädchen kriegte weiterlesen