Am Billigen

Stundenbuch

Die Engländer haben es in zwiefacher Hinsicht gut; erstens können sie sich nahtlos ihrer Kultur bedienen und wie selbstverständlich Romane produzieren, die Reminiszenzen an ihr glorreiches Schaffen darstellen; zweitens haben sie überhaupt eine Tradition des Romans, die es in unseren Gestaden nicht gibt. Man kann sich kaum vorstellen, dass ein deutscher Autor sich an unserem größten Romancier alter Schule – Jean Paul – begeistert. Doch auch die deutsche Sprache, die gegenwärtig gesprochen und in den meisten Fällen geschrieben wird, kommt über die Kloake nicht hinaus. Das ist umso schlimmer, als dass sie sich nur noch an der Straße (und am Billigen) orientiert.